Der Mond – Ziel der Artemis-2-Mission

Nach der erfolgreichen Artemis-2-Mission, bei der seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen zum Mond geflogen sind, wird in diesem Artikel der Begleiter der Erde im All genauer vorgestellt.

Mond

Der zunehmende zu etwa 78 % beleuchtet Mond.

Foto: Dr. Markus Mugrauer

Komet C/2025 R3 (PanSTARRS)

Mitte April 2026 erreichte der Komet C/2025 R3 seinen Höhepunkt: morgens tief über dem Osthorizont war der Komet schon im Fernglas zu sehen, allerdings nur als kleiner Fleck; seine Helligkeit lag bei etwa +4.5mag. Der Schweif wurde erst auf lang belichteten Fotografien sichtbar.

Komet C/2025 R3 (PANSTARRS)

Objektiv: 200mm-Tele / Kamera: Canon EOS 6Da

Foto: Markus Dähne

Komet C/2025 R3 (PANSTARRS)

Detailansicht von Komet C/2025 R3. Die komplexe Morphologie des mehr als 10 Mio. km langen Plasmaschweifs des Kometen, die durch die Wechselwirkung mit dem Sonnenwind entsteht, ist in der Aufnahme deutlich zu erkennen. Der Schweif weist bis auf nur wenige Grad fast exakt von der Sonne weg. Die bläuliche Farbe des Schweifs stammt von der Emission des CO+ Ions. Die grünliche Farbe der Kometenkoma wird durch die Emission des C2-Moleküls erzeugt.

Foto: Dr. Markus Mugrauer

Der Eisriese Uranus und seine großen Monde
Uranus

Datum: 15.03.2026 / Dr. Markus Mugrauer

Die großen Monde des Eisriesen Uranus, aufgenommen in 4 aufeinanderfolgenden Nächten Anfang März 2026. Der Vergleich der Bilder zeigt deutlich die Bahnbewegung der Monde. Der innerste Mond Ariel benötigt 2.5 Tage, Umbriel schon 4.1 Tage, Titania 8.7 Tage und der äußerste Mond Oberon schließlich 13.5 Tage für einen Umlauf um den Eisriesen. Aus der Vermessung der Größe der Umlaufbahn der Monde und der Bestimmung ihrer Umlaufzeit um Uranus kann die Masse des Planeten bestimmt werden. Diese Messung ergibt, dass der Eisriese ca. 14.5-mal so massereich ist wie unsere Erde. Uranus selbst erscheint in den Aufnahmen nur als kleines Scheibchen mit einem Winkeldurchmesser von nur ca. 3.6 Bogensekunden. Mit dem bekannten Abstand des Planeten zum Beobachtungszeitpunkt kann daraus noch der Durchmesser des Eisriesen bestimmt werden. Die Messung ergibt ca. 50500 km. Aus Masse und Durchmesser des Planeten folgt schließlich seine mittlere Dichte, die ca. 1.3 g/cm³ beträgt, was nur 23% der Dichte unseres Planeten entspricht. Aus Masse und Radius folgt auch die innere Struktur des Planeten, der deshalb auch als Eisriese bezeichnet wird.

Link zum Movie

Fotos: Dr. Markus Mugrauer

Interstellarer Komet 3I/ATLAS aktuell am Abendhimmel beobachtbar

Datum: 12.03.2026 / Dr. Markus Mugrauer

Der zweite bisher entdeckte interstellare Komet 3I/ATLAS ist aktuell am Abendhimmel zu beobachten. Der Komet besitzt den höchst exzentrischen Orbit, der je bei einem Objekt im Sonnensystem beobachtet wurde. Auf seiner stark hyperbolischen Bahn (e=6.1) entfernt sich 3I/ATLAS aktuell von der Sonne, ist aber immer noch sehr aktiv, was seine Beobachtung selbst mit Amateurteleskopen am Himmel ermöglicht.

Interstellarer Komet 3I/ATLAS

Foto: Dr. Markus Mugrauer

Das Verschwinden eines roten Überriesen im Andromedanebel

Datum: 21.02.2026 / Dr. Markus Mugrauer

Der rote Überriese M31-2014-DS1 im Andromedanebel ist verschwunden, ohne dass sich eine Supernovaexplosion ereignet hat. Diese Entdeckung unterstützt die Theorie, dass ein erheblicher Anteil massereicher Sterne nicht in einer Kernkollaps-Supernova explodiert, sondern direkt zu einem Schwarzen Loch kollabiert. Dies könnte Teil der Lösung für das Rätsel der „fehlenden Supernovae“ sein. Es besteht darin, dass weniger Supernovae beobachtet werden, als theoretisch mit Modellen zur Sternentwicklung vorhergesagt werden.

M31-2014-DS1 in Messier 31

Der große Andromedanebel (Messier 31) mit seinen Spiralarmen, bläulich schimmernden Sternhaufen und seinen beiden Begleitgalaxien Messier 32 (unten) und Messier 110 (oben). Der links gezeigte Detailbildausschnitt unserer Nachbargalaxie zeigt mit einem gepunkteten Kreis die erwartete Position des roten Überriesen M31-2014-DS1, der ohne Supernovaexplosion einfach verschwunden ist.

Fotos: Dr. Markus Mugrauer

Seltener Binärkomet am Abendhimmel beobachtbar

Datum: 15.02.2026 / Dr. Markus Mugrauer

Der Komet 240P (NEAT) und sein Begleiter 240P-B sind aktuell am Abendhimmel zu beobachten. Zerbrechen Kometen, lösen sich die Fragmente typischerweise rasch auf. Dies ist bei 240P bisher nicht der Fall und so kann man (selbst mit Amateurteleskopen) einen Binärkometen am Himmel beobachten.

Komet 240P

Foto: Dr. Markus Mugrauer

Polarlichter vom 19.01.2026

Datum: 19.01.2026 / Markus Dähne

Starke Sonnenaktivität sorgte am Abend des 19. Januar für eindrucksvolle Polarlichter. Der Himmel schimmerte in nördlicher Richtung schwach rötlich, am überraschendsten aber waren sehr helle grünliche Bänder, die sekündlich ihre Form veränderten.

Polarlicht am 19. Januar 2026
Polarlicht am 19. Januar 2026
Polarlicht am 19. Januar 2026

Aufnahmeort: Unterhaching / Kamera: Canon EOS 6Da + Sigma 35mm f/1.4 Art

Fotos: M. Dähne

Polarlicht am 19. Januar 2026

Zeitliche Variabilität der intensiv grünlich leuchtenden Polarlichter hoch über dem Horizont innerhalb einer Zeitspanne von nur einer Minute, aufgenommen mit der Kamera eines Samsung-A54-Mobiltelefons.

Fotos: Dr. Markus Mugrauer