Noch bis in den Juni ist der Riesenplanet am Abendhimmel zu beobachten. Schon mit einem kleinen Teleskop sind die 4 großen Monde sowie dunkle Wolkenbänder auf dem Planeten zu sehen.
Der Mitte Januar entdeckte Komet C/2026 A1 (MAPS) gehört zur Gruppe der Kreutz-Kometen, die äußerst exzentrische Umlaufbahnen um die Sonne besitzen und der Sonne sehr nahe kommen. Dadurch können sie kurzzeitig sehr hell werden und einen langen Schweif entwickeln.
Anders als erhofft, wurde der Komet nicht hell genug, um beobachtbar zu sein; zudem hat er die Annäherung an die Sonne nicht überstanden, wie auf Aufnahmen der Sonnensonde SOHO zu sehen ist.
Der Komet C/2025 R3 (PanSTARRS) könnte Mitte April eine Helligkeit von etwa +2m erreichen, so dass er mit bloßem Auge sichtbar wäre; mit einem Fernglas wäre er dann sehr gut beobachtbar.

Am Abend des 12. August schiebt sich der Mond vor die Sonne und verfinstert diese. In Regionen wie Island oder Spanien wird die Sonne vollständig verfinstert, während sie von München aus gesehen nur zu etwa 90% verdeckt wird. Kurz nach dem Höhepunkt der Verfinsterung geht die Sonne unter.
Bei der Sonnenbeobachtung ist stets große Vorsicht geboten! Für die Beobachtung einer solchen Partiellen Sonnenfinsternis mit dem bloßen Auge ist eine spezielle Finsternis-Brille nötig; kommt ein Fernglas oder Teleskop zum Einsatz, ist ein Sonnenfilter erforderlich. Nur wenn Dunstschichten kurz vor Sonnenuntergang das Sonnenlicht ausreichend dämpfen, ist die Beobachtung auch ohne Spezialbrille möglich.
Beginn der Finsternis: 19:23 MESZ
Maximum: 20:15 MESZ
Sonnenuntergang: 20:29 MESZ

Die Sonnenfinsternis gegen 20:10 MESZ, in einer Höhe von ca. 3° über dem Horizont (Simulation).
Jedes Jahr um den 12. August kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und regen die Luftmoleküle zum Leuchten an, was wir als Sternschnuppe sehen.
Die Perseiden 2026 erreichen den Höhepunkt in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Auch in den Nächten davor und danach lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel. In jedem Fall ist mit deutlich weniger als den in den Medien oft angekündigten '100 Meteoren pro Stunde' zu rechnen.
Am Morgen des 28. August wandert der Mond durch den Kernschatten der Erde. Das Maximum der Finsternis, bei dem der Mond zu 93% im Kernschatten steht, wird kurz vor Monduntergang erreicht, in der schon hellen Morgendämmerung.
Eintritt in den Halbschatten: 3:24 MESZ
Eintritt in den Kernschatten: 4:34 MESZ
Maximum: 6:13 MESZ
Monduntergang: 6:28 MESZ

Die Mondfinsternis gegen 5:30 MESZ, in einer Höhe von ca. 8.5° über dem Horizont (Simulation).
Am 14.09. bedeckt der Mond unseren Nachbarplaneten Venus. Beim Beginn der Bedeckung stehen beide nur 5° hoch über dem Südosthorizont, was die Beobachtung sehr erschweren dürfte. Besser zu sehen ist das Ende der Bedeckung. Zur Beobachtung ist ein Teleskop oder zumindest ein Fernglas nötig.
Beginn der Bedeckung: 11:30 MESZ
Ende der Bedeckung: 12:39 MESZ
Der Ringplanet steht etwa ab August am Abendhimmel; am 4. Oktober steht er in Opposition zur Sonne.
Die Geminiden sind einer der aktivsten Meteorströme des Jahres. Jedes Jahr um diese Zeit durchwandert unsere Erde auf dem Weg um die Sonne einen Staubgürtel, der von dem Asteroiden (3200) Phaethon – möglicherweise ein erloschener Komet – hinterlassen wurde.
In der Nacht vom 13. auf den 14.12. sowie am Abend des 14. ist die größte Geminiden-Aktivität zu erwarten.
Die Quadrantiden scheinen aus dem Sternbild Bärenhüter (ehemals Sternbild Mauerquadrant) zu strömen. Ursprungskörper dieser Meteore ist möglicherweise der Asteroid 2003 EH1.
Das Aktivitäts-Maximum der Quadrantiden dauert meist nur 1-2 Stunden, bester Zeitraum sollte die Nacht vom 3. auf den 4. Januar sein.
Am 19. Februar steht die Erde zwischen Sonne und Mars, so dass Mars relativ gut beobachtbar ist. Leider handelt es ich um eine sog. Aphel-Opposition, d.h. Mars steht in einem sonnenfernen Punkt seiner Bahn. Daher bleibt er über 101 Mio. km von der Erde entfernt und erscheint selbst im Teleskop nur als kleines Scheibchen.
Am späten Abend des 20. Februar wandert der Mond durch den Halbschatten der Erde. Dabei wird er nicht so stark verfinstert wie bei einer 'normalen' (Kernschatten-)Finsternis, aber der Mond wird auf einer Seite sichtlich dunkler erscheinen.
Der Riesenplanet steht von Januar bis Juli am Abendhimmel. Seine Oppositionsstellung erreicht er am 12. März.
Gegen Mittag am 2. August schiebt sich der Mond vor die Sonne und bedeckt diese etwa zur Hälfte. Von Südspanien sowie von Nordafrika aus ist das Ereignis als Totale Sonnenfinsternis zu sehen.
Jedes Jahr um den 13. August kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und regen die Luftmoleküle zum Leuchten an, was wir als Sternschnuppe sehen.
Die Perseiden erreichen den Höhepunkt in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Auch in den Nächten davor und danach lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel. In jedem Fall ist mit deutlich weniger als den in den Medien oft angekündigten '100 Meteoren pro Stunde' zu rechnen.
Am späten Abend des 24. August schiebt sich der Halbmond vor den Offenen Sternhaufen M45, auch Plejaden oder Siebengestirn genannt. Das Ereignis lässt sich mit einem Fernglas oder Teleskop verfolgen.
Der Ringplanet steht etwa ab August am Abendhimmel; am 18. Oktober steht er in Opposition zur Sonne.
Die Geminiden sind einer der aktivsten Meteorströme des Jahres. Jedes Jahr um diese Zeit durchwandert unsere Erde auf dem Weg um die Sonne einen Staubgürtel, der von dem Asteroiden (3200) Phaethon – möglicherweise ein erloschener Komet – hinterlassen wurde.
In der Nacht vom 13. auf den 14.12. sowie am Abend des 14. ist die größte Geminiden-Aktivität zu erwarten, wobei in diesem Jahr der Vollmond die Beobachtung sehr stört.