Am 10. Januar steht die Erde genau zwischen Sonne und Jupiter; der Riesenplanet ist dann die ganze Nacht hindurch optimal zu beobachten. Schon mit einem kleinen Teleskop sind die 4 großen Monde sowie dunkle Wolkenbänder auf dem Planeten zu sehen.

Jupiter am Morgen des 31.12.2025; außerdem der Mond Io (links) sowie Ganymed und dessen Schatten.
Am Abend des 29. März wird der Hauptstern des Sternbildes Löwe, Regulus, vom Mond bedeckt. Die Bedeckung beginnt um ca. 20:24 und endet gegen 21:36 (MESZ).

Die Sternbedeckung gegen 20:24 MESZ (Simulation).
Der Mitte Januar entdeckte Komet C/2026 A1 (MAPS) gehört zur Gruppe der Kreutz-Kometen, die äußerst exzentrische Umlaufbahnen um die Sonne besitzen und der Sonne sehr nahe kommen. Dadurch können sie kurzzeitig sehr hell werden und einen langen Schweif entwickeln.
Komet MAPS wird im März zunächst nur mit größeren Teleskopen beobachtbar sein, um die Zeit des Perihels (Sonnennähe) am 4. April könnte er tief über dem West-Horizont mit bloßem Auge oder Fernglas sichtbar werden. Genaue Prognosen sind allerdings schwierig, manche Kometen überstehen die Annäherung an die Sonne nicht und lösen sich auf.

Der Komet C/2025 R3 (PanSTARRS) könnte Mitte April eine Helligkeit von etwa 5m erreichen; dadurch wäre er bereits mit einem Fernglas sichtbar. Möglicherweise kann er sogar 3m erreichen, so dass er mit bloßem Auge sichtbar wäre.

Am Abend des 12. August schiebt sich der Mond vor die Sonne und verfinstert diese. In Regionen wie Island oder Spanien wird die Sonne vollständig verfinstert, während sie von München aus gesehen nur zu etwa 90% verdeckt wird. Kurz nach dem Höhepunkt der Verfinsterung geht die Sonne unter.
Bei der Sonnenbeobachtung ist stets große Vorsicht geboten! Für die Beobachtung einer solchen Partiellen Sonnenfinsternis mit dem bloßen Auge ist eine spezielle Finsternis-Brille nötig; kommt ein Fernglas oder Teleskop zum Einsatz, ist ein Sonnenfilter erforderlich. Nur wenn Dunstschichten kurz vor Sonnenuntergang das Sonnenlicht ausreichend dämpfen, ist die Beobachtung auch ohne Spezialbrille möglich.
Beginn der Finsternis: 19:23 MESZ
Maximum: 20:15 MESZ
Sonnenuntergang: 20:29 MESZ

Die Sonnenfinsternis gegen 20:10 MESZ, in einer Höhe von ca. 3° über dem Horizont (Simulation).
Jedes Jahr um den 12. August kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und regen die Luftmoleküle zum Leuchten an, was wir als Sternschnuppe sehen.
Die Perseiden 2026 erreichen den Höhepunkt in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Auch in den Nächten davor und danach lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel. In jedem Fall ist mit deutlich weniger als den in den Medien oft angekündigten '100 Meteoren pro Stunde' zu rechnen.
Am Morgen des 28. August wandert der Mond durch den Kernschatten der Erde. Das Maximum der Finsternis, bei dem der Mond zu 93% im Kernschatten steht, wird kurz vor Monduntergang erreicht, in der schon hellen Morgendämmerung.
Eintritt in den Halbschatten: 3:24 MESZ
Eintritt in den Kernschatten: 4:34 MESZ
Maximum: 6:13 MESZ
Monduntergang: 6:28 MESZ

Die Mondfinsternis gegen 5:30 MESZ, in einer Höhe von ca. 8.5° über dem Horizont (Simulation).
Am 14.09. bedeckt der Mond unseren Nachbarplaneten Venus. Beim Beginn der Bedeckung stehen beide nur 5° hoch über dem Südosthorizont, was die Beobachtung sehr erschweren dürfte. Besser zu sehen ist das Ende der Bedeckung. Zur Beobachtung ist ein Teleskop oder zumindest ein Fernglas nötig.
Beginn der Bedeckung: 11:30 MESZ
Ende der Bedeckung: 12:39 MESZ
Die Geminiden sind einer der aktivsten Meteorströme des Jahres. Jedes Jahr um diese Zeit durchwandert unsere Erde auf dem Weg um die Sonne einen Staubgürtel, der von dem Asteroiden (3200) Phaethon – möglicherweise ein erloschener Komet – hinterlassen wurde.
In der Nacht vom 13. auf den 14.12. sowie am Abend des 14. ist die größte Geminiden-Aktivität zu erwarten.